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Baggern lernen: 6 Übungen für Anfänger.

📅 August 2026 ⏱ 7 Min. Lesezeit Volleyball  ·  ← Blog overzicht

Das Baggern – das untere Zuspiel – ist die wichtigste Grundtechnik im Volleyball. Fast jeder Ballwechsel beginnt mit einer Annahme über die Unterarme.

Die gute Nachricht: Baggern ist reine Übungssache. Hier lernst du erst die Technik und danach sechs einfache Übungen für zu Hause oder im Training.

Die richtige Technik

Plattform: Arme strecken, eine Hand in die andere legen, Daumen parallel. Beine: leicht in die Knie, die Kraft kommt aus den Beinen. Kontakt: auf den Unterarmen, kurz oberhalb der Handgelenke – nie auf den Händen.

„Baggern ist kein Schlag mit den Armen. Es ist eine ruhige Plattform, die der Ball trifft.“

Häufige Fehler

Angewinkelte Arme, zu viel Armschwung und Stehenbleiben statt zum Ball gehen. Halte die Arme durchgestreckt und nimm den Ball vor dem Körper an.

Übungen

  1. Plattform formen (ohne Ball)

    Übe nur die Haltung: Arme strecken, Hände zusammenlegen, in die Knie gehen. 20 Sekunden halten.

  2. Baggern gegen die Wand

    2–3 Meter vor eine Wand stellen und baggern. Ziel: 10 saubere Kontakte hintereinander.

  3. Selbstpass

    Den Ball gerade hochbaggern und fangen, dann zwei- und dreimal hintereinander ohne Bodenkontakt.

  4. Baggern mit Partner

    Der Partner wirft zu, du baggerst kontrolliert zurück – immer vor dem Körper annehmen.

  5. Baggern nach Bewegung

    Der Partner wirft leicht neben dich; bewege dich hin, sodass der Ball vor dir ankommt.

  6. Ziel-Baggern

    Einen Reifen als Ziel auslegen und dorthin baggern. Zähle Treffer aus 10 Versuchen.

Häufige Fragen

Was bedeutet baggern?

Baggern ist das untere Zuspiel: der Ball wird mit gestreckten Unterarmen gespielt, meist zur Annahme.

Wie oft sollte ich üben?

Schon 10 Minuten pro Tag reichen. Kurz und regelmäßig ist besser als selten und lang.

Baggern oder pritschen zuerst?

Für Anfänger zuerst baggern, weil fast jede Annahme darauf beruht.

Tut baggern weh?

Mit richtiger Technik triffst du den Ball auf den weichen Unterarmen, nicht auf den Knochen – dann tut es nicht weh.

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