Warum die Rückhand so schwer fällt
Frage zehn Tennisanfänger nach ihrem schwächsten Schlag — neun sagen: die Rückhand. Kein Zufall. Die Rückhand fühlt sich nicht intuitiv an.
Gute Nachricht: Fast alle Rückhandprobleme entstehen durch wenige typische Fehler, die du beheben kannst.
Fehler 1 — Zu nah am Körper
Den Ball zu nah kommen lassen. Dein Arm ist eingeklemmt, der Schwung blockiert.
Die Lösung: Frühzeitig in Position. Schultern drehen sobald der Ball zur Rückhand kommt. Den Ball vor der Körperachse halten.
Fehler 2 — Der Arm führt, nicht der Körper
Viele Anfänger spielen die Rückhand nur mit dem Arm. Wenig Kraft, viel Inkonsistenz. Die Kraft kommt aus der Rotation.
Die Lösung: Denke daran, eine Tür zu öffnen. Der gesamte Oberkörper führt den Schlag.
„Die Rückhand ist kein Armschlag. Es ist ein Körperschlag — der Arm ist nur das letzte Glied."
Fehler 3 — Kein Follow-Through
Du triffst den Ball und stoppst den Schwung. Das kostet Topspin und Konsistenz.
Die Lösung: Hoch abschließen — bei der beidhändigen Rückhand endet der Schläger über der Schulter.
Fehler 4 — Ein- oder beidhändig?
Für Anfänger ist die Antwort klar: wähle die beidhändige Rückhand. Mehr Kontrolle, mehr Kraft, weniger Fehler.
Die beste Übung
Stehe 2–3 Meter von einer Wand und schlage Rückhände. Fokus auf:
- Früh drehen — Schultern rotieren sobald der Ball kommt
- Abstand halten — Ball vor der Körperachse
- Durchschwingen — Schläger endet hoch
„Jeder Profi hatte einmal eine schlechte Rückhand. Der Unterschied: Sie haben weiter geübt bis sie ihre stärkste Waffe wurde."Alle Tennis-Tipps →
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